Bericht Bali Made Tour

Nix mit Strand …

Um uns einige Sehenswürdigkeiten anzuschauen, haben wir online eine Tagestour über Bali made Tour gebucht. Also nix mit Strand und so.
Früh um 9 Uhr stand pünktlich der Minibus vor der Tür – wir waren auch fast pünktlich.

Der Start der Bali-Made-Tour war der ultimative Touri-Hotspot in Bali: der Tanah Lot Tempel.

Am frühen Vormittag waren noch nicht so viele Besucher dort und es war Flut. Dadurch stand der Tempel mitten im Wasser und man konnte schön die kräftigen Wellen beobachten und beim Brechen an den Felsen spüren. Wahnsinn! Am Abend soll es mit dem Sonnenuntergang auch ein charmantes Postkartenmotiv bieten. Bis zum Sonnenuntergang stand aber noch anderes auf dem Programm. Also ruckzuck wieder in den Minibus.

Auf den Fahrten merkt man erst einmal wie groß Bali ist. Die Fahrten zwischen den einzelnen Hotspots und auch die Rückfahrt zum Hotel waren doch recht lang. Man könnte hier locker mehrere Wochen verbringen und hat immer noch nicht alles gesehen. Wir hatten leider keine mehreren Wochen und mussten also etwas Gas geben bzw. unser Guide.

Bitte aussteigen wir sind am Taman Ayun Temple angekommen, wo eine Zeremonie stattfand. Zeremonien gibt es so ziemlich überall und oft und es ist irgendwie interessant sich vom ganzen Prozedere berieseln zu lassen. Man darf nur nicht im Zeitstress sein. Stress? No Way! Wir sind im Urlaubsmodus.

Wie saniert man eigentlich so einen Tempel, wenn da mal was kaputt geht? Gibt es so etwas wie Denkmalschutz? Unser Guide war etwas verdutzt. Der Standort des Tempels ist das Entscheidende und notwendige Sanierungsmaßnahmen dienen einfach zum Erhalt des Tempels oder Anlage. Check! Jetzt konnte ich hinter den Bildungsanteil im Urlaub einen Haken machen.

Der Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan stand ebenfalls auf der Tourliste. Die Tempelanlage liegt am Bratansee in den Bergen auf ca. 1200 m. Der See ist ein Vulkansee und aufgrund der Höhe war es dort angenehm frisch. Die Tempelanlage mit den Pinien erinnert stark an die Toskana und es gab wieder eine Zeremonie – diesmal allerdings mit etwas mehr Leuten.

Als letztes steuerten wir die Reisterrassen von Tegalalang an.

Interessant ist, dass der gesamte Reisanbau in Bali nicht ausreicht, um Bali selbst zu versorgen.

Dadurch wird weiterhin Reis aus den Nachbarregionen eingefahren. Dabei baut man schon verdammt viel Reis an. Wenn man nämlich durch die ganzen Regionen fährt sieht man was? Genau, Reisfelder…viele Reisfelder.
Das Bewässerungs- und Düngesystem bei den Terrassen ist ein interessantes System der Kooperation und Schwerkraft. Das Wasser gibt der Schwerkraft nach und durchfließt dabei alle Terrassen der verschiedenen Bauern. Nebendran stehen noch ein paar Kühe, die bei der Düngung unterstützen.
Da wir relativ spät bei den Terrassen angekommen sind, war der angekündigte Touristenverkehr schon wieder weg und wir standen somit fast alleine zwischen den Kühen und Reisfeldern.

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Reisen macht glücklich und ist wichtig. Nur so kann man lernen die Welt und die Kulturen zu verstehen.

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