Reisebericht Bali

Bali, wir kommen um zu entspannen.

Wir haben viel über Dich gehört, uns im TV von Deiner Natur reizen lassen und wurden oft genug von anderen Inselbesuchern neidisch gemacht.

Der Flug nach Bali geht leider nicht direkt aus Berlin oder noch nicht. Vielleicht wird das ja das Überraschungs- oder Beruhigungsangebot zur BER Eröffnung. Wir hatten jedenfalls keine Zeit zu warten und Glück. Wir konnten uns einen günstigen Error Fare nach Hong Kong und Singapur schnappen. Ok, der Error Fare gab letztendlich auch vor, wohin die Reise geht und hat uns die Entscheidungsfindung abgenommen. Wir hatten uns dann nämlich für die Weiterreise nach Bali entschieden.

Bali, wir kommen, wenn auch über Umwege.

Bali, wir kommen später – es gibt technische Probleme und so saßen wir am geplanten ersten Strandtag in einem Hotel in Singapur. Aber dank gefühlten 10 Stunden Schlafmangel war mir das eigentlich total egal. Ich war froh ein Bett gefunden zu haben. KLM besorgte uns ein netterweise Hotel, ein Taxi und einen neuen Flug einen Tag später.

Bali, wir kommen jetzt wirklich.

by the way: Wir brauchten von dem Hotel aus der Innenstadt Singapur bis zum Boarding Gate mit dem Taxi 40 Minuten.

Taxifahrt Singapur Hotel - Airport

Da standen wir nun in Denpasar, verspätet und etwas mitgenommen von der Anreise.

Die fehlenden Hochhäuser taten gut und der städtebauliche Kontrast zwischen Hong Kong bzw. Singapur und Bali könnte nicht größer sein. Irgendwie fühlte sich das Ganze jetzt auf einmal wie Urlaub an und ich sehe schon die ersten Palmen – yes!
Das Klima ist tropisch aber um einiges angenehmer als in den Großstädten. Wir sahen uns schon förmlich im Entspannungsmodus auf der Hängematte schaukeln.

Nach dem unkomplizierten Check Out am Flughafen wurden wir vom Hoteltransfer am Flughafen abgeholt. Der Kampf und der Handel mit den zahlreichen Taxifahrern blieb uns somit erspart. Ca. 30 Minuten später saßen wir mit einem Begrüßungsgetränk im offenem Foyer des Bali Agung Village. Alles richtig gemacht!
Das grandiose und unfassbare (wenn man aus der Service-unberührten Stadt Berlin kommt): Der Flughafentransfer gehört zum Service und klappte trotz der ganzen Komplikationen und Verspätungen durch den Hinflug überraschend unkompliziert. Der Fahrer hat sogar gelächelt – ich musste auch mehrmals hinsehen und konnte es nicht glauben.

Nach der ersten Akklimatisierung führte der erste Gang zum Strand, wo uns ein atemberaubender Sonnenuntergang erwartete. Angekommen und Durchatmen! Ab jetzt machen wir Urlaub, so richtig mit Strand, faul sein und machen uns nur noch Gedanken über unser leibliches Wohl. Essen war das Stichwort – wir brauchen Geld.

Der erste Besuch beim Bankautomaten sorgte aufgrund der vielen Nullen für etwas Verwirrung. 16.000 Rupiah sind ca. 1 Euro und so hat man schnell ein dickes Bündel in der Tasche. Fühlt sich gut an, verlockt aber schnell auch zu unüberlegten Bezahlungen oder zum reduzierten Geld abheben. Letzteres ist uns passiert. Mit den 100.00 Rupiah vom Automaten kamen wir nicht so weit, auch wenn das doch so verdammt viel klang. Der Taschenrechner wurde als ein guter Freund.

Unser erster Tag folgte dem gut durchdachten Urlaubsmotto:

Strand, Sonne und ne Kokosnuss. Wir hatten gelesen, dass Seminyak im Gegensatz zu Kuta ruhiger und entspannter ist. Für uns erweckte es aber eher den Eindruck, dass sich das wilde Treiben von Kuta langsam nach Seminyak ausbreitet. Der Sandstrand ist leider trotzdem unglaublich schön und breit. Schade nur, dass wir aufgrund der starken Strömung nicht baden gehen konnten und die vielen wilden Hunde machten mich etwas nervös.

Für den nächsten Tag hatten wir eine kleine Bali Touri Rundfahrt online gebucht – mehr dazu findet Ihr hier.

Um das Reisemotto weiter abzuarbeiten, hatten wir uns die nächsten Tage im Kayumanis Spa & Hotel in Ubud eingebucht. Das mit dem Spa hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm gehabt, stellte sich dann aber als recht angenehme Institution heraus.
Die Anlage selbst ist gigantisch groß und wir haben lediglich einmal andere Gäste gesehen. Mitten auf dem Gelände gab es noch eine Brücke, um über einen Fluss zu kommen. Welches eurer letzten Hotels konnte mit einer Brücke punkten – also eine richtige Brücke? (die es nicht im Baumarkt gibt)
Wir hatten uns als kleines Highlight ein Haus mit Pool gegönnt und waren vom Ausblick und der Anlage begeistert.

Ubud selbst fanden wir besser als Seminyak, da sich das Dorf am Abend beruhigt und es auch kein reges Nachtleben mit lauter Musik gab. Die partysuchenden Urlauber scheinen sich also auf Kuta & Seminyak zu begrenzen – zum Glück.
Dank des kostenlosen Shuttleservices vom Hotel war die Fortbewegung gesichert und es gab einen Ausflug in den Affenwald. Ein Park voller Affen und Touristen mit Bananen – wer ist da nun der Affe? Ehrlich gesagt fanden wir den ganzen Park etwas suspekt und wir haben es dort nicht lange ausgehalten.

Um die Spitze der Entspannungswelle zu erreichen war der Plan noch weiter Richtung zu düsen. Wir hatten uns hierfür Gili Trawangan augesucht. Also ab ins Taxi, rauf auf das Boot und los…

Hej, ich bin Björn und Du bist auf meinem persönlichen Reiseblog gelandet.

Auf diesen Reiseblog detailjaeger teile ich mit Dir meine Freude am Reisen, wo man gutes Essen bekommt, schöne Unterkünfte bucht, die Liebe zur Fotografie und zum Entdecken.

Reisen macht glücklich und ist wichtig. Nur so kann man lernen die Welt und die Kulturen zu verstehen.

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Comments(2)

  • 2. Dezember 2016, 23:08  Antworten

    Bali- da muss ich auch unbedingt irgendwann mal hin. Die Beschreibungen und die Bilder sind jedenfalls sehr vielversprechend! Viele Grüße, Vika von http.//callmevika. com

    • 3. Dezember 2016, 16:38

      Musst Du unbedingt. Bali ist schon ein Traum und man findet alles was man sucht dort. Ob Party, Strand oder Tiefenentspannung ist alles dabei.

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