Reisebericht Sintra

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Reisebericht Sintra in der Nähe von Lissabon.

Sintra ist in der Nähe von Lissabon und mit dem Palácio Nacional da Pena das Neuschwanstein von Portgugal.

Dazu kommt die Nähe zum Atlantik und schöne kleine verwinkelte Altstadt. Es ist also mehr als logisch, dass man sich dies nicht bei einem Lissabon Urlaub entgehen lassen sollte. Die Anfahrt ist mit dem Zug oder per Mietwagen möglich. Wir hatten uns für einen Mietwagen entschieden, da wir den Tagesausflug nach Sintra mit dem Ausflug zum Cabo da Roca und Cascais verknüpft haben = Märchenschloss, Weitblick mit Atlantik und danach lecker Essen war der Plan. Klingt gut und ist gut!

Man muss dazu sagen, dass wir einfach Sintra eingetippt haben und dann losgedüst sind. Anlauf Nr. 2 klappte besser und wir landeten in Sintra. Es empfiehlt sich das Auto außerhalb der Stadt zu parken, da die historische Altstadt wirklich eine historische Altstadt ist und kaum Platz zum Parken bietet. Man kann es natürlich machen, sollte aber auch am Berg anfahren können.

Palácio Nacional da Pena – das Schloss von Sintra

Nach einem kurzen Rundgang durch die kleinen gemütlichen Gassen und einem Stück Kuchen sind wir gestärkt den Berg empor gefahren. Der kleine Fiat hat zwar ordentlich gepustet, war letztendlich doch stark genug.

Oben angekommen eröffnet sich eine wunderschöne Parkanlage und ein romantisches Schloss mit Ausblick auf den Atlantik.

Der Stil des Palácio Nacional da Pena ist ziemlich Eigen, aber dafür auch recht abwechslungsreich und mit vielen kleinen Details geschmückt. Maurische und gotische Stilelemente verknüpfen sich mit filigranen, orientalischen Türmchen und vielen Fassadenverzierungen. Okay, einfacher gesagt: Man hat den Eindruck, dass das Schloss mit dem Ausblick auf den Atlantik und übers Land mithalten will und sich daher aus allen Stilmitteln der Architektur bedient. Von den Terrassen schaut man über alle Berge und Erhebungen in das Land hinein und auf den Atlantik. Die Sonne sorgte dazu für perfektes Wetter und man konnte gar nicht anders als in die Ferne starren.

Die Fahrt von Sintra zum Cabo da Roca am Atlantik

Auf der Fahrt von Sintra zum Cabo da Roca (ans Ende der Welt) führte uns der Weg durch einige Wälder mit atemberaubenden Ausblicken.

Immer wieder gab es einen Winkel Atlantik und kleine Lichtungen zu sehen. Da wir ziemlich viel Zeit auf den sonnigen Terrassen auf dem Schloss verbrachten, mussten wir auf den kleinen Straßen allerdings etwas schneller durchkommen und erreichten pünktlich zum Sonnenuntergang die Steilküste vom Cabo da Roca. Check! Der Atlantik bildete dabei einen ruhigen Teppich in den sich die Sonne entspannt fallen lassen konnte. Ein Traum! Dabei noch einmal kurz an Berlin und grauen Januarhimmel denken – wir haben alles richtig gemacht!

Für den Rückweg hatten wir ein gemütliches Abendessen an der Küste bei Cascais geplant.

Die Küste konnte man leider nur noch erahnen, denn es war mittlerweile komplett Dunkel. Die Küste ist aber sicherlich auch ein Knaller.
Nach einigen Versuchen ein offenes Restaurant zu erwischen, sind wir direkt nach Cascais gefahren und haben dort in der Markthalle im Marisco Na Praça gegessen. Die Markthalle heißt nicht nur Markthalle, sondern ist es auch und das Motto des Restaurants ist frisch, frisch, frisch.

Der Fisch wird am Tag direkt in der Markthalle verkauft und liegt abends bzw. schwimmt später im Restaurant.

Dazu gab es guten Service und auch eine gute Beratung für Seafood Anfänger. Das Ambiente des Restaurants in der Markthalle ist super und authentisch. Alles ist sauber und man erahnt nur noch, dass es hier am Tag ordentlich zur Sache geht. Das Preis- und Leistungsverhältnis ist dazu auch noch sehr gut und wahrscheinlich besser als bei so manchem Restaurant direkt am Meer.

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